Liebe Mitmenschen,
im täglichen Abreißkalender las ich am 20. April:
„Die ganze Erneuerung der Natur ist ein Hinweis auf die Auferstehung von den Toten.“ (Tertullian, 160–240 n. Chr.)
Mir fällt wieder auf, wie wunderbar die zeitliche Einbettung von Ostern in das aufblühende und grünende Frühjahr passt.
Auch in österlichen Gesängen kommt dieser Zusammenhang zum Ausdruck, z.B. im Osterlied GL 332: „Die ganze Welt, Herr Jesu Christ, in deiner Urständ fröhlich ist.“
Da heißt es in der 3. Strophe: „Jetzt grünet, was nur grünen kann, die Bäum zu blühen fangen an.“
In der 4. Strophe „Es singen jetzt die Vögel all, jetzt singt und klingt die Nachtigall.“
In der 5. Strophe „Der Sonnenschein jetzt kommt herein und gibt der Welt ein neuen Schein.“
All das kann ich als Spuren von Auferstehung und Ostern sehen, als Zeichen für neues Leben, zu dem wir immer wieder in Zuversicht aufbrechen können.
Das gilt auch für die Botschaft von Christi Himmelfahrt.
Gute Wünsche!
Veronika Rademacher
(Gemeinde St. Martinus)
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