Gedanken zum Tag – 06. Mai 2026 – Mitt­woch der 5. Osterwoche

6. Mai 2026

Nichts treibt mich, vieles bewegt mich

Ein sonniger Frühlingsmorgen:
Beim Erwa­chen scheinen schon die ersten Sonnen­strahlen durch mein Fenster. Von draußen dringt Vogel­ge­zwit­scher an mein Ohr. Ich ordne meine Gedanken und stelle wieder einmal fest, wie wunder­schön es ist, mit viel Zeit den Tag zu beginnen. Ich danke Gott dafür und bitte ihn für all mein Sein und Tun an diesem neu geschenkten Tag um Vertrauen, Kraft und Mut.

Was wird mich heute bewegen?
Auf jeden Fall der Sport­kurs den ich besu­chen werde. Er wird von mir moto­ri­sche und auch kogni­tive Beweg­lich­keit fordern.
Doch da ist auch noch die Inter­ak­tion mit der Kurs­lei­terin und den anderen Sport­in­ter­es­sierten. Dieses soziale Mitein­ander ist ein zusätz­li­cher Gewinn für Körper, Geist und Seele.
Die einzelnen Übungen sind in ihren Ausfüh­rungen klar defi­niert, aber die Inten­sität, die Kraft­an­stren­gung und die Ausdauer, die ich da hinein­lege, ist mir überlassen.
Dabei lasse ich mich nicht treiben, aber sehr gerne bewegen!

Ansonsten werden mich auf jeden Fall die Welt­nach­richten bewegen, ebenso Menschen, die ich treffe, das Buch, welches ich aktuell lese, meine Familie, das Wetter, die Gescheh­nisse und die Struk­turen in der katho­li­schen Kirche, eine span­nende Fern­seh­sen­dung, eine Wande­rung in der Natur, meine Hobbys, viel­leicht auch ein Stuhl – nicht nur, weil er mir im Wege steht!

Ganz sicher werden mich meine eigenen Gedanken, Einstel­lungen und Fragen bewegen.

Und ganz bestimmt wird mich auch heute, wie an jedem Tag meine Bezie­hung zu Gott bewegen, die oftmals wie ein kind­li­ches Ball­spiel ist. Mal liegt der Ball in meinem Feld, mal liegt er in Gottes Feld, mal wird er hin und her geworfen. Und manchmal fliegt er auch einfach ins aus.

Je bewusster ich mir meiner bewe­genden Gedanken und Hand­lungen bin, desto gezielter und konstruk­tiver kann ich mich entscheiden, wie ich damit umgehen möchte.

Lasse ich mich treiben, im Sinne von „ich muss“ oder lasse ich mich berühren und bewegen und eröffne mir damit die Chance von Mitbe­stim­mung und Mitgestaltung.
Wie auch immer…
Doch ohne Gott geht’s nimmer!

Mariele Quast
(Thier­ing­hausen)

 

Noch ein Hinweis in eigener Sache:

Wenn Sie, liebe Lese­rinnen und Leser, auch solche Gedanken über das Leben oder über irgend­etwas anderes haben, schreiben Sie es auf und schi­cken es uns. Wir freuen uns über jeden Beitrag! Falls Sie in Ihrem Beitrag (ausnahms­weise!) fremde Texte/Textteile verwenden, beachten Sie bitte UNBEDINGT die Urheberrechte.

Sie können uns schreiben unter gedankenzumtag@gmx.de .

 

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner