Gedanken zum Tag – 26. Juni 2020, Freitag, 12. Woche im Jahreskreis

26. Juni 2020

Liebe Lese­rinnen und Leser,

kennen Sie das? Sie gehen einen Weg entlang und entde­cken auf einmal eine bunte Blume. Sie ergänzt die grüne Land­schaft nur durch winzige Tupfer anderer Farbe. Wie beispiels­weise Klatsch­mohn zwischen Korn oder Wild­grä­sern. Die Faszi­na­tion für Blumen geht schon sehr weit zurück und zeigt sich in allen Epochen. Gärten laden zum Verweilen, Staunen und Lernen ein. Doch warum eigentlich?

Die Schön­heit der Dinge lebt in der Seele desje­nigen, der sie betrachtet. (David Hume 1711–1776) Wir können nur das als schön erachten, wozu wir einen Zugang haben. Schön­heit können wir genießen, wenn wir sie betrachten.

Doch ist das nütz­lich? Warum können wir uns über die Blume am Weges­rand freuen? Wir können uns an Dingen erfreuen, weil sie einfach da sind! Wir sollen unser Leben so führen, dass wir Freude finden! Wir können gehen, wohin wir wollen, wir können Orte bereisen und Land­schaften sehen. Wir können staunen, über die Viel­falt dieser Welt und ihre Farben!

Wussten sie, dass kaum ein Tier farbig sieht? Wir haben gran­diose Fähig­keiten bekommen, um die Welt um uns herum zu lieben und zu bestaunen. Gott hat diese Welt gemacht und sie uns als Geschenk gegeben. Wer einen Sinn im Leben sucht, könnte es viel­leicht mal mit dem Sehen versu­chen. Das ist einer unserer vielen Sinne für das Leben. Ich darf staunen und verweilen in der Natur. Ich darf genießen und zu mir finden. Ich darf Gott um mich herum finden.

Viel­leicht schaffen Sie es heute den Ort aufzu­su­chen, der schön für ihre Seele ist.

Ich wünsche Ihnen Zeit dafür und einen schönen Tag.
Genießen Sie es!

Ihr Gemein­de­as­sis­tent Daniel Scharf

Leser interessierten sich auch für:

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner