Liebe Leserinnen und Leser,
nun steht das Osterfest wieder vor der Tür, das Fest der Auferstehung, des Lebens, des Aufbruchs, der Hoffnung. Durch den Krieg im Nahen Osten sind die Kämpfe in der Ukraine ein wenig in den Hintergrund getreten. Doch hält das leider unvermindert an. Manchmal will es uns scheinen, als seien wir vom Frieden weiter entfernt denn je zuvor. Die Bilder der Zerstörung, das unvorstellbare menschliche Leid erschüttern uns. Befürchtungen bezüglich weiterer Kriegseskalation belasten.
Ostern scheint im Angesicht jener Lage seine Freude verloren zu haben. Dennoch erwacht rings um uns der neue Frühling. Gottes Schöpfermacht ist ungebrochen und das Auferstehungslicht Jesu wird sich auch diesmal Bahn brechen. Das schenkt neue Hoffnung und trägt dazu bei, andere nicht zu vergessen.
Diese Kraft der Liebe kann letztlich Streit in Toleranz und Frieden verwandeln. Das wünschen wir (nicht nur) in österlicher Zeit.
Und wie Noah aus der Arche damals Tauben fliegen ließ, von denen die zweite Taube den Ölzweig in die Arche brachte — und mit diesem Zweig die Hoffnung auf Frieden, so kehrte die dritte Taube nicht mehr zurück. Sie trug die Friedensbotschaft in die Welt hinaus.
Das sind alles Zeichen der Vertrauens — wie auch das Erwachen in der Natur, das vielstimmige Vogelkonzert und die zahlreichen bunten Blumen. Auch das neuerliche Winterintermezzo wird bald enden und einem wunderbaren Frühling Platz machen.
So schenkt die Auferstehung Jesu neue Zuversicht sowie Hoffnung auf Frieden und Versöhnung.
Heidrun Funke
(Meinerzhagen)

Noch ein Hinweis in eigener Sache:
Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, auch solche Gedanken über das Leben oder über irgendetwas anderes haben, schreiben Sie es auf und schicken es uns. Wir freuen uns über jeden Beitrag! Falls Sie in Ihrem Beitrag (ausnahmsweise!) fremde Texte/Textteile verwenden, beachten Sie bitte UNBEDINGT die Urheberrechte.
Sie können uns schreiben unter gedankenzumtag@gmx.de .



