Kreuz in der Alsmicke
Erinnerung an ein ermordetes Mädchen
Unterhalb von Fahrenschotten im Tal der Alsmicke befindet sich ein gusseisernes Kreuz in einem Sandsteinsockel. Das Kreuz hat die Form eines Kleeblattkreuzes, d.h. die Enden der Kreuzesbalken enden in dreiblättrigen Kleeblättern, die an die Dreifaltigkeit erinnern. Auf dem schwarzen Kreuz mit silbernem, dünnen Rand befindet sich einem hellen Emailleschild mit schwarzer Schrift. Die Inschrift lautet: “Am 18. November 1926 ist hier die 10 Jahre alte Regine Gräwe aus Frenkhauserhöh durch ruchloser Mörderhand gestorben”.
Der Mord des Mädchens wurde leider nie aufgeklärt und beschäftigte damals die hiesige Bevölkerung. Das Kreuz wurde vermutlich von der Familie Gräwe aufgestellt. Wahrscheinlich wurde das Kreuz in der Sayner Hütte in Bendorf bei Neuwied gegossen, da es sich in einem Produktatalog von 1840 befindet. Nachdem das Kreuz in den 1980er Jahren durch den Zahn der Zeit stark verrostet war, haben einige Frenkhauser, u.a. Hugo Becker für die Restaurierung des Kreuzes gesorgt. Zur Zeit wird das Kreuz von Mitgliedern des Franziskus-Xaverius Schützenverein Frenkhausen gepflegt.

