Krippe in Thieringhausen

Hand­ge­schnitzte Krippenfiguren

In der Kapelle St. Johannes vor der Latei­ni­schen Pforte in Thier­ing­hausen, steht eine der größten und beein­dru­ckendsten Krippen im Pasto­ralen Raum. Ein Team von Krip­pen­bauern, das sich Krip­peler nennt, baut in über hundert Stunden jedes Jahr eine Krippe mit Figuren aus Grödner Werk­stätten auf. Die ersten Figuren wurden 1971 in St. Ulrich, Südtirol, ange­schafft. Der Krip­pen­stall wurde 2025 unent­gelt­lich von Martin Butz­kamm gebaut. Flie­ßendes Wasser, Brücken und unzäh­lige Figuren und Schafe auf Stuken, Moos oder Stein­wegen zieren die Krip­pen­land­schaft. Das Wasserrad wurde 2003 von Martin Butz­kamm gebaut und ist seitdem Teil der Krippe. Durch Einwurf einer Münze wird die Krippe zum Leben erweckt. Es klingt zunächst Musik, im Hoch­ge­birge spru­delt eine Quelle und lässt einen Bach fließen. Das Wasserrad wird duch das strö­mende Wasser in Bewe­gung gesetzt. Die Beleuch­tung beginnt bei den Hirten, da sie im Weih­nachts­evan­ge­lium zuerst die frohe Botschaft durch Engel verkündet bekommen haben. Danach wird auch der Stall mit der heiligen Familie beleuchtet. Lich­ter­ketten in den Tannen leuchten dann wie kleine Sterne. Von Anfang an bauen Bruno Brei­de­bach und der bekannte Krip­pen­künstler Martin Butz­kamm die Krippe auf.

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