Seit vielen Jahren erfreuen sich immer wieder Groß und Klein zu Weihnachten an die aufgebaute Krippenlandschaft mit den schönen Figuren. Hier sei einmal Martina Bieker, Alfons Bieker, Friedhelm Fries, Martin Voss, Annette Steiger, Dominique Bieker und Andreas Scherer ein herzliches Dankeschön gesagt.
Als letztes Jahr die Krippenfiguren in den wohlverdienten Sommerschlaf gelegt werden sollten, wurden sie einer besonderen Betrachtung unterzogen. Schnell wurde festgestellt, dass fast alle Figuren in Mitleidenschaft gezogen waren und die eine oder andere Schönheitsoperation von Nöten war.
Für diese aufwendige Arbeit konnte Ludger Schröder gewonnen werden. Mit der Liebe zum Detail restaurierte er in vielen Stunden die Figuren. Der abgebrochene Arm eines Hirten wurde durch eine selbst geschnitzte Prothese ersetzt, die Faltenwürfe in den Gewändern geglättet, ein Hirt erhielt eine neue Nase, der andere eine neue Hand, ein weiterer einen neuen Hirtenstab und die Farben erstrahlen nun im neuen Glanz. Vielen, vielen Dank für die geleistete Arbeit.
Zu Weihachten 2021 wurden nun die wunderschönen Krippenfiguren mit großer Freude wieder aufgestellt zur Erinnerung an das, was damals vor über 2000 Jahren geschehen ist.
Franz von Assisi sagte: „Bauet die Krippen zum Lobe des Herrn“. All das wäre jedoch wertlos, wenn nicht das Krippenbewusstsein gelebt weitergegeben und in den Herzen der Menschen einkehren würde. Die Krippe beginnt nämlich erst dann zu leben, wenn es Weihnachten wird und wir still und tief versunken, andächtig vor ihr stehen. Es ist die Stille selbst, die uns dazu bringt, die Weihnachtsgeschichte in uns zu tragen und aufzunehmen. Das Symbol der Krippe beinhaltet allein alles, was gesagt werden muss. Den Rest muss der Krippenschauer in sich selbst lebendig werden lassen. Dazu müssen wir mit allen Sinnen ruhig werden. Die Stille Nacht findet dann in der Krippe und in unseren Herzen statt.



