Gedanken zum Tag – 08. April 2026 – Mitt­woch der Osteroktav

8. Apr. 2026

„An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit…“
So singen die Toten Hosen in ihrem Lied „An Tagen wie diesen”.

Ein Satz voller Sehn­sucht – nach Momenten, die nicht aufhören sollen. Nach Augen­bli­cken, die so gut sind, dass man sie fest­halten möchte.

Genau so einen Tag haben wir vor wenigen Tagen gefeiert: das Osterfest.

Wochen­lang haben wir darauf gewartet. Die Fasten­zeit war eine Zeit des Verzichts, des Nach­den­kens, viel­leicht auch der inneren Dunkel­heit. So wie im Lied: „Ich wart‘ seit Wochen auf diesen Tag…“ – ein Gefühl, das wir kennen. Warten kann anstren­gend sein. Es zieht sich. Es fordert uns heraus.

Und dann ist sie da: die Osternacht.
„In dieser Nacht der Nächte, die uns so viel verspricht.“

Die Kirche beginnt im Dunkeln. Still. Fast leer. Und dann wird ein Licht entzündet. Zuerst klein – und doch nicht aufzu­halten. Es breitet sich aus. Von Mensch zu Mensch.

Wir feiern nicht einfach nur ein Ereignis von früher. Wir feiern, dass Aufer­ste­hung heute geschieht. Dass Hoff­nung stärker ist als Angst. Dass Liebe stärker ist als der Tod.

Und dann dieser letzte Gedanke:
„…erleben wir das Beste – und kein Ende in Sicht.“

Ostern bedeutet genau das:
Kein Ende in Sicht. 
Es geht weiter. 
Es ist nicht das Ende dieser Geschichte. 
Es geht weiter.

Eine geseg­nete Oste­r­oktav wünscht
Chris Schröder
(Dahl-Fried­richs­thal)

 

 

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