St. Niko­laus Kirche Rehringhausen

Pfarr­vi­karie St. Niko­laus Rehringhausen

Unsere Kirche

Die Gemeinde St. Niko­laus gehört zum Kirch­spiel Kleus­heim und ist seit 1923 eine eigene Pfarr­vi­karie. Das heutige Gottes­haus wurde in den Jahren 1898 bis 1900 als Kapelle erbaut und 1938 zur Kirche erwei­tert. Die Kirch­weihe fand 1948 statt. Seit 1997 besitzt die St.-Nikolaus-Kirche eine Orgel, die in einer engli­schen Werk­statt eigens für Rehring­hausen ange­fer­tigt wurde.

Die St. Niko­laus Kirche zu Rehring­hausen konnte im Jahr 2000 ihr 100-jähriges Bestehen feiern. Im Jahr 1996 wurde aus eigenen Mitteln eine neue Barock­orgel ange­schafft. Seit dieser Zeit finden regel­mäßig auch Orgel­kon­zerte in der Kirche statt.

Kirchen­re­no­vie­rung 2016/2017

Im Zeit­raum von September 2016 bis September 2017 wurde die zwischen 1898 und 1904 errich­tete und — zuletzt — in den 70er- und 80er-Jahren des letzten Jahr­hun­derts grund­le­gend reno­vierte St. Niko­laus Kirche in Rehring­hausen umfas­send saniert und renoviert.

Nachdem zu Beginn der Über­le­gungen und Planungen nur die Besei­ti­gung zwischen­zeit­lich aufge­tre­tener bauli­cher Mängel, bzw. von alters­be­dingtem ‚Verschleiß” im Innen- und Außen­be­reich des Gebäudes beab­sich­tigt war, erfolgte letzt­lich — insbe­son­dere auch aufgrund von zahl­rei­chen fach­kun­digen Anre­gungen und Vorschlägen der zustän­digen Kunst- und Baukom­mis­sion der Erzdiö­zese Pader­born — aus Anlass dieser bautech­nisch notwen­digen Maßnahmen auch eine doch recht umfang­reiche Neuge­stal­tung im Inneren der Kirche, die das Gebäude nicht nur bautech­nisch sondern auch in vielen Gestal­tungs­de­tails nach der Über­zeu­gung aller Betei­ligten sehr positiv beein­flussen und für die Zukunft prägen wird. So haben neben einem kompletten Neuan­strich der Wände, der Besei­ti­gung von Riss­bil­dungen im Gewölbe, der Durch­füh­rung von Sanie­rungs­ar­beiten im Bereich der Elek­trik: der Dämmung auf dem Gewölbe und der Orgel, einer Erneue­rung der Wendel­treppe zur Orgel­bühne, des Fußbo­dens im Eingangs­be­reich sowie des Läut­werkes u.a. auch äußer­lich sicht­bare Arbeiten im Chor­raum des Gottes­hauses zu einem spür­baren ruhi­geren Gesamt­bild des Innen­raumes der Kirche geführt. Archi­tek­to­nisch ist dieses für die Zukunft der Kirchen­ge­meinde sehr wich­tige Projekt begleitet worden von dem nsbe­son­dere in Kirchen­kreisen sehr renom­mierten — Archi­tek­tur­büro Ringelhan aus Gerlingen.

Für die Zeit der Durch­füh­rung dieser Arbeiten von etwa einem Jahr stand die Kirche und — wegen der inso­weit notwen­digen Zwischen­la­ge­rung — auch das Jugend­heim in Rehring­hausen für die Benut­zung durch die Gemeinde (Gottes­dienste, Trau­ungen, Taufen, Gruppen- oder sons­tige Veran­stal­tungen) nicht zur Verfol­gung. Unter Mitwir­kung aller Vereine und Gruppen sind während dieser Zeit an ausge­suchten Terminen einige Gottes­dienste in Rehring­hausen in “Püttmann’s Scheune” durch­ge­führt worden, damit auch in dieser Zeit das eucha­ris­ti­sche Gemein­de­leben in St. Niko­laus — wenn auch ‚notdürftig” — weiter­ge­führt werden konnte. Auch diese Gottes­dienste an diesem doch etwas — für die Durch­füh­rung von Eucha­ristie Feiern unge­wöhn­li­chen Ort haben auf ihre spezi­elle Art und Weise in sehr enger und fami­liärer Atmo­sphäre ihren Beitrag zum Gemein­de­leben gelie­fert, an die sich die Gottes­dienst­be­su­cher sicher noch lange erin­nern werden und die bei so manchem Besu­cher ein Gefühl oder eine Ahnung an die ersten Zusam­men­künfte der Christen nach Christi Tod vermit­telt haben dürften.

Am 08. Oktober 2017 war es dann soweit. Der erste Gottes­dienst konnte in der neu reno­vierten Kirche erfolgen. Dieses Fest wurde gut vorbe­reitet. Zunächst musste die Kirche gründ­lich gesäu­bert werden, was die Kath. Frau­en­gemein­schaft kfd orga­ni­sierte und durch­führte. Mit Pfarrer Stei­ling hatten die Kinder unserer Gemeinde die Vorstel­lung der großen und kleinen Verän­de­rungen eingeübt. Auch die Mess­diener probten vorher, denn in einem Jahr rostet manches ein. Der Männer­ge­sang­verein MGV Rehring­hausen trat auf und Orga­nist Dieter Moers ließ die beson­dere Orgel, auf die die Kirchen­ge­meinde auch nach zwanzig Jahren noch sehr stolz ist, volu­minös erklingen. Am aller­meisten wurden jedoch während der einjäh­rigen Bauphase wohl die Glocken der Kirche vermisst, die uns den Tag bemessen. Als am 4. Oktober 2017 erst­mals wieder ihr Geläut erschallte. war die Freude darüber in Rehring­hausen sehr groß.

Die St. Niko­laus Kirche erstrahlt nunmehr wieder hell und schön. Neben dem neuen Anstrich tragen auch die modernen LED-Leuchten und die weiteren Verän­de­rungen dazu bei.

Auch wenn die Durch­füh­rung dieser Baumaß­nahmen für die doch recht kleine Pfarr­ge­meinde St. Niko­laus sowohl finan­ziell als auch stra­te­gisch eine große Heraus­for­de­rung darge­stellt hat, sind sowohl der Kirchen­vor­stand als auch die Gemein­de­mit­glieder selbst davon über­zeugt. dass diese Arbeiten an und in der Kirche sowohl im Inter­esse einer nach­hal­tigen Erhal­tung der Bausub­stanz des Gebäudes als auch der Kirche St. Niko­laus als Ort der Durch­füh­rung der litur­gi­schen Feiern in der Gemeinde und als Mittel­punkt des Gemein­de­le­bens alter­na­tivlos waren. Eine Kirchen­ge­meinde lebt gerade in unserer heutigen Zeit insbe­son­dere auch durch die regel­mä­ßigen Zusam­men­künfte in Form der gemein­samen Durch­füh­rung und des gemein­samen Miter­le­bens von Gottes­diensten, Andachten, kirch­li­chen Feiern und Prozes­sionen und sons­tigen sakralen Veran­stal­tungen (z.B. geist­liche Kirchen- und/oder Orgel­kon­zerte), die ohne ein dafür geeig­netes Gebäude nicht — oder jeden­falls nicht adäquat — durch­ge­führt werden können. Damit dieses in der Kirchen­ge­meinde St. Niko­laus auch für die Zukunft gesi­chert ist, sind durch die durch­ge­führten Reno­vie­rungs­maß­nahmen — jeden­falls in bauli­cher Hinsicht die Weichen gestellt worden

Ralf Sonder­mann

Unsere Orgel

Im Jahr 1938 wurde die um die Jahr­hun­dert­wende gebaute Kapelle nach einem Entwurf des Aachener Archi­tekten Buch­kremer zur Kirche erwei­tert. Zu diesem Zeit­punkt gab es bereits eine Orgel