Gedanken zum Tag – 15. Februar 2026 – 6. Sonntag im Jahreskreis

15. Feb. 2026

Viva San’Agata – Reise zum Agatha-Fest nach Catania

Mit vielen blei­benden Eindrü­cken kehrten 36 Teil­neh­me­rinnen und Teil­nehmer aus dem Kreis Olpe von einer ganz beson­deren Studien- und Pilger­reise nach Sizi­lien zurück. Die Reise verband kultu­relle Höhe­punkte der Insel mit der Teil­nahme an einem der größten reli­giösen Feste der Welt – dem Agatha-Fest in Catania, das jedes Jahr rund 1,3 Millionen Pilger anzieht. Die Gruppe wurde begleitet u.a. von Weih­bi­schof Matthias König aus Pader­born und Pfarrer Markus Leber, die gemeinsam mit den Pilgern die Reise erlebten und geist­lich begleiteten.

Tag 1 des Festes (3.2.2026) Kerzen­opfer und Prozession
Nach einem kurzen Gottes­dienst und dem Kerzen­opfer durch den Bürger­meister begann die erste Prozes­sion. Sie führte vom Ort des Marty­riums der hl. Agatha, der in der Kirche St. Blasius zu sehen ist, durch die Innen­stadt zum Dom von Catania. Schon hier säumten tausende Menschen den Weg und stimmten die Pilger auf die kommenden Feier­lich­keiten ein.

Tag 2 des Festes (4.2.2026): „Messe in der Morgen­frühe“ und erste Prozes­sion mit den Reliquien
Bereits um 5 Uhr morgens begann die Feier der heiligen Messe mit der Erhe­bung der Reli­quien der hl. Agatha. „Mann an Mann“ standen 4.000 Gläu­bige in der Kathe­drale, weitere 5.000 verfolgten die Feier auf dem Domplatz – an Umfallen war nicht zu denken. Als die Büste und der Schrein der heiligen Agatha durch die Menschen­massen getragen wurden, winkten tausende weiße Tücher zum Zeichen der Ehre. Jung bis Alt waren viel­fach zu Tränen gerührt. Selbst für uns „kühle West­falen“ ein sehr berüh­render und emotio­naler Moment. Anschlie­ßend zog die erste große Prozes­sion durch die Stadt – eine 26-stün­dige Feier, bei der tausende Gläu­bige den Schrein begleiteten.

Tag 3 des Festes (5.2.2026): Hochamt am Festtag der hl. Agatha und zweite Prozession
Am dritten Tag feierten die Teil­nehmer ein fest­li­ches Ponti­fi­kalamt in der Kathe­drale, geleitet von Kardinal Grech aus Rom, begleitet von 30 Bischöfen, über 300 Pries­tern und unzäh­ligen Gläu­bigen. Am Nach­mittag begann die zweite Prozes­sion, erneut 26 Stunden lang, durch die Innen­stadt. Am Abend trugen hunderte Männer große Kerzen von bis zu 100 Kilo­gramm Gewicht, um die heilige Agatha zu ehren. Dieses beein­dru­ckende Schau­spiel, tief verwur­zelt in Tradi­tion und Fröm­mig­keit, hinter­ließ blei­bende Eindrücke bei allen Mitreisenden.

Fazit:
Eine Reise nach Sizi­lien lohnt sich – beson­ders zum Fest der heiligen Agatha. Für alle Teil­nehmer der Reise war die Teil­nahme an den Feier­lich­keiten in Catania ein tief bewe­gendes Erlebnis. Auch die kultu­rellen Entde­ckungen in Palermo, Cefalù, Syrakus und Taor­mina sowie die Begeg­nung mit Bischof Giuseppe Marci­ante von Cefalù machten diese Reise zu einem unver­gess­li­chen Erlebnis.

Ursula Thöne
(i.A. der Reisegruppe)

 

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