Gedanken zum Tag – 11. Januar 2026 – Taufe des Herrn

11. Jan. 2026

Weih­nachts­frieden erfüllt die Herzen in der Marienkirche

Das Weih­nachts­lie­der­singen in der Olper Mari­en­kirche blickt auf eine lange Tradi­tion zurück. Alljähr­lich finden sich am ersten Sonntag im neuen Jahr viele Gläu­bige in der Kirche ein, um die bekannten Weih­nachts­lieder zu singen. Diese Lieder, gesungen bei Kerzen­schein an der Krippe, bewirken mehr als viele große Worte. Sie zeugen vom Weih­nachts­frieden und schenken Trost und Kraft, wo Sorgen drücken und Worte fehlen.

Nach der feier­li­chen Eröff­nung durch die Junge Harmonie des Olper Feuer­wehr­mu­sik­zugs zog eine Abord­nung der Stern­singer mit dem Choral “Tochter Zion” in die Kirche ein und trug ihr Lied vor. Sabine Eich­hammer-Hecken und Gemein­de­re­fe­rentin Britta Enders infor­mierten die Besu­cher über die Stern­sin­ger­ak­tion für die Aktion “Kinder in Not”, die welt­weit Kindern hilft und Hoff­nung gibt.

Die fest­li­chen gesang­li­chen Darbie­tungen des Männer­ge­sang­ver­eins Rehring­hausen unter­stri­chen die Bedeu­tung des Weih­nachts­festes. Unter der Leitung von Katha­rina Kringe trugen die Sänger die Stücke “Wieder naht der heil’ge Stern”, “Wir sind Menschen einer Erde” sowie “O Holy Night” und das “Segens­lied” vor.
Die Junge Harmonie und das Bläser-Ensemble unter der Leitung von Emmi Bosch beglei­teten nicht nur die Gemeinde bei einigen Liedern aus dem Gotteslob, sie über­zeugten auch mit Beiträgen wie “Wonderful time of the Year” und “Der alte Zimmer­mann” am Ende der Veranstaltung.

Die wich­tigsten Akteure des Abends waren aber die Gemein­de­mit­glieder, die mit Beglei­tung von Matthias Tilke an der Orgel viele bekannte Weih­nachts­lieder sangen und damit den fest­li­chen Rahmen der feier­li­chen Stunde abrundeten.

Die von Hermann Roß vorge­tra­gene Weih­nachts­ge­schichte berich­tete von drei wunder­samen Gästen im Stall von Beth­lehem, die dem Kind in der Krippe ihre Gaben Lebens­freude, Zeit und Liebe schenkten. Drei Merk­male, die den Menschen heute immer mehr fehlen würden. Roß empfahl, in der immer hekti­scher werdenden Zeit, wo den Menschen die Lebens­freude abhanden gekommen ist, in der Ober­fläch­lich­keit den Alltag bestimmt und in der die Liebe keinen Platz mehr hat, diese drei Attri­bute in die Vorsätze für das neue Jahr aufzunehmen.
“Gehen wir lockerer und fröh­li­cher durchs Leben, halten wir ab und zu inne, schenken unseren Mitmen­schen etwas Zeit und lassen die Nächs­ten­liebe unser tägli­ches Handeln bestimmen. Wenn wir das schaffen, kommen wir dem Kind in der Krippe ein klein wenig näher”.

Mit dem alten Olper Weih­nachts­lied “Der alte Zimmer­mann” been­dete die Junge Harmonie das tradi­tio­nelle Weih­nachts­lie­der­singen, das die Herzen der Besu­cher wieder einmal spürbar berührt hat.

Hermann Roß
(Gemein­de­mit­glied St. Marien, Olpe)

 

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