Veröf­fent­li­chung der Miss­brauchs­studie im Erzbistum Pader­born – Infor­ma­tionen und Hintergründe

18. März 2026

Am 12. März 2026 wurde die unab­hän­gige Studie zum sexu­ellen Miss­brauch im Erzbistum Pader­born durch die Univer­sität Pader­born veröf­fent­licht. Sie unter­sucht insbe­son­dere die Jahre 1941 bis 2002 und macht deut­lich, dass es in diesem Zeit­raum zu deut­lich mehr Fällen gekommen ist als lange bekannt war.

Die Ergeb­nisse sind für viele Menschen belas­tend und werfen wich­tige Fragen nach Verant­wor­tung, Aufar­bei­tung und Konse­quenzen auf. Zugleich ist es ein notwen­diger Schritt, um das gesche­hene Unrecht sichtbar zu machen, Betrof­fenen Gehör zu verschaffen und daraus Konse­quenzen für die Zukunft zu ziehen.

Als Pasto­raler Raum Olpe-Drol­s­hagen ist es uns ein Anliegen, trans­pa­rent zu infor­mieren und den Zugang zu verläss­li­chen Quellen zu ermög­li­chen. Daher verweisen wir auf die wich­tigsten offi­zi­ellen Informationsangebote:

Die Aufar­bei­tung sexu­ellen Miss­brauchs ist ein fort­lau­fender Prozess. Ziel ist es, Struk­turen zu verstehen, Verant­wor­tung zu klären und konkrete Maßnahmen zu entwi­ckeln, damit sich solches Unrecht nicht wiederholt.

Wir möchten alle Inter­es­sierten ermu­tigen, sich zu infor­mieren, Fragen zu stellen und – wo notwendig – auch kritisch hinzu­schauen. Gleich­zeitig gilt unser beson­derer Blick den Betrof­fenen: Ihr Leid darf nicht über­sehen werden, und ihre Perspek­tive muss im Mittel­punkt stehen.

Bei Fragen oder Gesprächs­be­darf stehen wir als Kirche vor Ort gerne zur Verfügung.

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