Am 12. März 2026 wurde die unabhängige Studie zum sexuellen Missbrauch im Erzbistum Paderborn durch die Universität Paderborn veröffentlicht. Sie untersucht insbesondere die Jahre 1941 bis 2002 und macht deutlich, dass es in diesem Zeitraum zu deutlich mehr Fällen gekommen ist als lange bekannt war.
Die Ergebnisse sind für viele Menschen belastend und werfen wichtige Fragen nach Verantwortung, Aufarbeitung und Konsequenzen auf. Zugleich ist es ein notwendiger Schritt, um das geschehene Unrecht sichtbar zu machen, Betroffenen Gehör zu verschaffen und daraus Konsequenzen für die Zukunft zu ziehen.
Als Pastoraler Raum Olpe-Drolshagen ist es uns ein Anliegen, transparent zu informieren und den Zugang zu verlässlichen Quellen zu ermöglichen. Daher verweisen wir auf die wichtigsten offiziellen Informationsangebote:
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Zur vollständigen Studie (PDF):
https://www.uni-paderborn.de/fileadmin/thema/MBS-Volltext.pdf -
Aktuelle Informationen und Einordnung durch das Erzbistum:
https://www.erzbistum-paderborn.de/beratung-hilfe/allgemeine-infos-zur-aufarbeitung-im-erzbistum-paderborn/aktuelles/ -
Grundlegende Informationen zur Aufarbeitung und zu Hilfsangeboten:
https://www.erzbistum-paderborn.de/beratung-hilfe/allgemeine-infos-zur-aufarbeitung-im-erzbistum-paderborn/
Die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs ist ein fortlaufender Prozess. Ziel ist es, Strukturen zu verstehen, Verantwortung zu klären und konkrete Maßnahmen zu entwickeln, damit sich solches Unrecht nicht wiederholt.
Wir möchten alle Interessierten ermutigen, sich zu informieren, Fragen zu stellen und – wo notwendig – auch kritisch hinzuschauen. Gleichzeitig gilt unser besonderer Blick den Betroffenen: Ihr Leid darf nicht übersehen werden, und ihre Perspektive muss im Mittelpunkt stehen.
Bei Fragen oder Gesprächsbedarf stehen wir als Kirche vor Ort gerne zur Verfügung.



