Prälat Franz Hoch­stein verstorben

31. Okt 2022

Im festen Glauben an den Gott des Erbar­mens, der die Toten zu neuem Leben erweckt, vollendete

Prälat Franz Hochstein

in den Mittags­stunden des 10. Oktober 2022 seinen irdi­schen Lebensweg.

Prälat Franz Hoch­stein wurde am 19. Oktober 1928 in Lütring­hausen bei Olpe geboren.

Nach seiner Schul­aus­bil­dung begann er eine kauf­män­ni­sche Lehre und arbei­tete als kauf­män­ni­scher Ange­stellter bis 1956. Im Jahre 1961 legte er am Colle­gium Clemen­tinum in Bad Driburg sein Abitur ab. Sein Theo­lo­gie­stu­dium absol­vierte er in Pader­born und Würzburg.

Erzbi­schof Lorenz Jaeger weihte ihn am 11. März 1967 im Hohen Dom zu Pader­born zum Priester. Seine erste Stelle als Vikar 1967 in der Pfarrei St. Diony­sius in Pader­born-Elsen an. 1970 wurde er zum Domvikar und gleich­zeitig auch Stadt­vikar von Pader­born ernannt. Von 1972 bis 1993 war er Diöze­sanf­rau­en­seel­sorger und Diöze­san­präses der Katho­li­schen Frau­en­ge­mein­schaft Deutsch­lands im Erzbistum Paderborn.

Von 1979 bis 2005 war er Beauf­tragter für den öffent­lich-recht­li­chen Rund­funk. Papst Paul VI. ernannte ihn 1978 zum Päpst­li­chen Ehren­ka­plan, Papst Johannes Paul II. 1986 zum Päpst­li­chen Ehren­prä­laten. 1993 wurde er zum Diöze­san­se­kretär des Boni­fa­ti­us­werks berufen und wirkte in diesem Amt bis 1999. Eben­falls wurde ihm 1993 die Leitung des Refe­rats Exer­zi­tien und Spiri­tua­lität sowie der Pilger­stelle in der Haupt­ab­tei­lung Pasto­rale Dienste über­tragen, die er bis 2004 inne hatte. Von 2002 bis 2018 war er im Offi­zialat als Notar tätig. Während dieser Zeit ernannte Erzbi­schof Hans-Josef Becker Prälat Hoch­stein 2013 zum Ehrendomherren.

Für das Metropolitankapitel
Dompropst Msgr. Joachim Göbel

Prälat Hoch­stein zeich­nete sich durch ein außer­or­dent­li­ches Enga­ge­ment in der Seel­sorge aus und in seiner Bereit­schaft, auch im Ruhe­stand allen ein offenes Ohr zu schenken, die es erbaten. Er war über Pader­born hinaus allen bestens bekannt als die Stimme des Erzbis­tums in den Rund­funk­got­tes­diensten und Morgenandachten.

Seine Predigten waren von Vielen geschätzt. Dem Pader­borner Dom, in dem er über fünfzig Jahre wirkte, galt die beson­dere Liebe von Prälat Hoch­stein. Ihm war es bis zuletzt ein beson­deres Anliegen, sich in den Dienst anderer zu stellen. Seine pries­ter­liche Tätig­keit im Evan­ge­li­schen Kran­ken­haus St. Johan­nes­stift und in der Psych­ia­trie der LWL-Klinik zeugen davon. Sein Enga­ge­ment für das Evan­ge­lium war stets unermüdlich.

Für die Familie
Franz-Josef Mester
Der Diözesanadministrator
Msgr. Dr. Michael Bredeck

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