Kinder­kirche – Auf dem Weg – Palmsonntag

Palm­sonntag

Palm­sonntag

Mit dem heutigen Tag, dem Palm­sonntag, beginnen wir die große Heilige Woche vor Ostern. Damals haben die Leute Jesus mit Palmen begrüßt. Sie wollten, dass er ihr König wird. Jesus zog mit einem Esel nach Jeru­salem. Auch wir in Olpe begrüßen heute Jesus in unserer Mitte und erin­nern uns daran, wie die Menschen damals Jesus gefeiert haben.

 Wort-Gottes-Feier am Palm­sonntag 2021

Vorbe­rei­tung

Palm­zweige / Buchsbaumzweige

Jesus-Kerze

Esel (z.B. von der Weihnachtskrippe)

Figuren für den Palmweg (können die Kinder während der Wort-Gottes-Feier selbst besorgen)

V = Vorbeter*in          A = Alle

Begrü­ßung

V: Wir begrüßen Jesus in unserer Mitte: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

A: Amen.

Gebet

V: Guter Gott, wir sind heute Morgen hier zusammen, um an den Einzug Jesu in Jeru­salem zu erin­nern und ihn gemeinsam zu feiern. Wir werden diesen Tag heute nicht in der Kirche feiern. Aber wir feiern ihn gemeinsam mit vielen anderen Menschen in Olpe und in der ganzen Welt nun zu Hause. Das verbindet uns. Festige unsere Freund­schaft mit dir und unter­ein­ander. Sei du nun in unserer Mitte mit deinem Licht und deinem Frieden. Öffne unsere Herzen und Ohren für deine Botschaft. Darum bitten wir dich in Jesu Namen.

A: Amen.

Bibli­sche Geschichte (nach Mt 21,1–11)

V: Von Jesus haben wir gehört: er wurde getauft, er geht zu den Menschen, er heilt sie, er bringt ihnen neues Leben. Die Menschen werden froh, wenn er da ist. Sie spüren seine Kraft, die neues Leben schenkt.

Jetzt ist er auf dem Weg zum Pascha­fest nach Jeru­salem, zum Fest des Bundes. An diesem Fest feiern die Juden: Gott, du bist unser Gott und wir sind dein Volk. Wir danken dir. Wir loben dich. Du, unser Gott!

Auf dem Weg nach Jeru­salem bleibt Jesus stehen und schickt zwei Jünger in das Dorf Betfage, um dort einen Esel zu holen. Er will auf einem Esel nach Jeru­salem einziehen.

  • Wir stellen einen Esel in die Mitte  (z.B. den Esel der Weihnachtskrippe)

V: Der Esel erin­nert an die Herbergs­suche. Damals stand im Stall ein Esel neben dem Ochsen an der Krippe. Wir denken auch an die Flucht nach Ägypten. Da saß Maria mit dem Jesus­kind auf dem Esel. Der Esel ist das Tier der armen Leute.

  • Wir entzünden eine Jesus-Kerze und stellen sie dazu.

V: Jetzt kommt Jesus in die Stadt herein­ge­ritten. Da jubeln ihm die Menschen zu: „Du sollst unser König sein! Du bist ein König, der uns liebt. Du bist ein König, der Großes tut. Du heilst die Kranken, du öffnest die Augen und du heilst, die nicht hören und reden können. Du liebst die Kinder und segnest sie. Wer fern ist von Gott, den suchst du.“ Die Leute breiten ihre Kleider auf dem Weg aus.

Die Menschen reißen Zweige von den Bäumen und winken Jesus zu. Sie rufen: Jesus soll unser König sein, Hosi­anna. Amen.

  • Wir legen unsere Palm­zweige auf das Tuch und rufen:

A: Jesus soll unser König sein, Hosi­anna! Amen!

Fragen zur bibli­schen Geschichte:

  • Was war das Schönste für Dich in der Geschichte?
  • Wo in dieser Geschichte möch­test Du gerne sein?
  • Was würdest Du Jesus zurufen?

Segens­gebet über die Zweige

Alle nehmen sich einen Zweig in die Hand.

V: Beim Einzug von Jesus in Jeru­salem haben ihm die Leute mit Zweigen in den Händen zugejubelt.

V: Gott, unser Vater, diese Zweige erin­nern uns an Jesu Einzug in Jeru­salem. Für uns sind sie ein Zeichen, dass wir an Jesus glauben und auf ihn hoffen. Wir bitten dich, segne diese Zweige. Geh mit uns durch die Heilige Woche, die heute beginnt. Darum bitten wir durch Jesus Christus unseren Bruder und Herrn.          A: Amen.

Die geweihten Zweige sollen Segen in die Häuser bringen und erhalten dort oft einen beson­deren Platz, z. B. steckt man einen kleinen grünen Zweig hinter ein Kreuz.

Wir singen das Lied „Jesus zieht in Jeru­salem ein“ (Melodie).

1. Jesus zieht in Jeru­salem ein, Hosi­anna! Alle Leute fangen auf der Straße an zu schrein:

Ref: Hosi­anna, Hosi­anna, Hosi­anna in der Höh! Hosi­anna, Hosi­anna, Hosi­anna in der Höh!

2. Jesus zieht in Jeru­salem ein, Hosi­anna! Seht er kommt geritten auf dem Esel sitzt der Herr. Ref:

3. Jesus zieht in Jeru­salem ein, Hosi­anna! Kommt und legt ihm Zweige von den Bäumen auf den Weg! Ref:

 4. Jesus zieht in Jeru­salem ein, Hosi­anna! Kommt und breitet Kleider auf der Straße vor ihm aus! Ref:

5. Jesus zieht in Jeru­salem ein, Hosi­anna! Alle Leute rufen laut und loben Gott den Herrn! Ref:

 6. Jesus zieht in Jeru­salem ein, Hosi­anna! Kommt und lasst uns bitten, statt das “Kreu­zige” zu schrein:

Ref: Komm, Herr Jesus, komm, Herr Jesus, komm, Herr Jesus, auch zu uns. Komm, Herr Jesus, komm, Herr Jesus, komm, Herr Jesus, auch zu uns.

Palm­sonn­tags-Weg

Mit den geseg­neten Palm­zweigen und den Figuren, die wir zu Hause haben, gestal­teten wir zu Hause den Weg, den Jesus auf dem Esel durch Jeru­salem reitet. Erin­nern wir uns an die Geschichte, die wir gerade gehört habt. Jesu Einzug in Jeru­salem wird in unserer Wohnung oder in unserem Garten lebendig.

 Wir betrachten gemeinsam unseren Palm­sonn­tags-Weg, erzählen uns davon, was wir dort alles sehen und spre­chen die Segensbitte:

V: Guter Gott, segne und behüte uns. Wenn wir fröh­lich sind und lachen, wenn wir traurig sind und nicht mehr weiter wissen.

Du bist immer bei uns: + im Namen des Vaters + und des Sohnes + und des Heiligen Geistes.

A: Amen.

 

Quelle: Viele der Texte stammen von Ange­lika Röde und Patricia Fink vom Bistum Hildes­heim. Ihr findet sie unter der Über­schrift „Fami­li­en­got­tes­dienste für Zuhause: Palm­sonntag“ auf der Inter­net­seite: https://www.bistum-hildesheim.de/corona-krise/gottesdienstmodelle/.

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