Goebel-Orgel in Schreibershof

„Das kann ich doch meiner besten Freundin erzählen – warum muss ich denn da zur Beichte gehen?“, fragen sich heute viele junge Menschen, die auf dem Weg zur Firmung nach langer Zeit wieder mit dem Thema Beichte zu tun haben. Oder: „Warum kann ich das nicht mit mir selber ausmachen?“

Millionen von Menschen haben es im Lauf der Jahr­hun­derte erfahren: Beichten befreit, Beichten ist ein Neuan­fang. Für manche brachte ein gutes Beicht­ge­spräch in ihrem Leben eine Wende, nachdem sie lange Zeit auf der Stelle getreten waren, Schuld­ge­fühle hatten, mit einem Problem nicht fertig wurden, belastet oder unzu­frieden mit sich selber waren. Für andere, die schon regel­mäßig gingen, war die Beichte immer eine Stär­kung auf ihrem Weg mit Gott. Kein Wunder, begegnet uns doch Jesus selbst in diesem Zeichen, in dem heiligen „Sakra­ment“, er legt uns seine Hände auf und vergibt uns unsere Schuld.

Geh zu Jesus

Jesus hat für uns gelitten, und er hat seinen Mördern vergeben. Er hat alles Böse mit seiner Liebe über­wunden. Wenn der Priester dich im Namen Jesu von den Sünden frei­spricht, geschieht etwas in deinem Innersten. Jesu Liebe, seine Verge­bung und seine Kraft kommen in dein Leben. Selbst das Schlechte kann Christus zum Guten wenden, wenn du es ihm gibst.

Natür­lich kannst du auch mit einem guten Freund über deine Probleme reden; aber Gottes Verge­bung und Hilfe im Bußsa­kra­ment zu empfangen, bedeutet in jedem Falle mehr als bloß ein Gespräch.

aus: Grund­kurs Chris­tentum – Die Beichte. ISBN 978–3‑7462–2759‑7, 96 Seiten, Klap­pen­bro­schur, durch­ge­hend farbig gestaltet, EUR 5,-/Expl. © St. Benno-Verlag Leipzig, www.st-benno.de

Die Orgel wurde bereits 2 Jahre nach dem Ende des 2. Welt­kriegs in Schrei­bershof von dem Orgel­bauer Joseph Goebel fertig gestellt. Ihre ursprüng­liche Dispo­si­tion ist auch nach der Reno­vie­rung der Orgel durch die Orgel­bau­firma Stock­mann aus Werl erhalten geblieben.

Die Orgel besitzt ein Manual für das Schwell­werk und eins für das Haupt­werk. Beim Register Echo­bass gibt es eine Wind­ab­schwä­chung. Das Eichen­holz­ge­häuse ersetzt seit der Reno­vie­rung im Jahr 1982/83 das alte Gehäuse. Die Trak­turen sind elek­trisch ebenso wie die Kegelladen.

I. Haupt­werk

C — g”’

Prin­zipal 8′
Dolce 8′
Rohr­flöte 8′
Prästant 4′
Flöte 4′
Nacht­horn 2′
Koppel II‑I

II. Schwell­werk

C — g”’

Sali­cional 8′
Lieb­lich Gedackt 8′
Rohr­flöte 4′
Ital. Prin­zipal 4′
Schwiegel 2′
Zimbel 3f.  
Regal 8′

Pedal

C — f’

Subbaß 16′
Echobaß 16′ (WA)
Prin­zipal 8′
Posaune 16′
Koppel II‑P
Koppel I‑P

Spiel­hilfen

Fr. Kombi­na­tion

Einzel­ab­steller

Tutti

Hand­re­gister

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