Kreuz an der West­fä­li­schen Straße

Pfarrei St. Martinus Olpe

Zum Gedenken an die Rück­gabe des Klosters

Kreuz an der West­fä­li­schen Straße kurz vor der Kreu­zung zum Pallottihaus

Pallot­tiner aus Schön­stadt bauten im Oster­seifen 1914 ein Kloster, das 1925 fertig­ge­stellt worden war. Lange Jahre war es Novi­ziat. Bis zum Jahr 1967 sind dort 517 Priester ausge­bildet worden. Später war das Kloster ein Bildungs­werk für Jugend und Erwach­sene. Im Jahr 2007 wurde das Kloster verkauft. Seitdem wird das Gebäude als Pfle­ge­heim “Wohngut Oster­seifen” genutzt.

Das Kreuz erin­nert an die Rück­gabe des Klos­ters an die Pallot­tiner am 28. April 1945. Am 19. Juni 1941 gegen 6 Uhr früh wurde das Pallot­ti­haus durch die Gestapo beschlag­nahmt. Die Pallot­tiner wurden des Hauses verwiesen. Viele Oper Bürger versam­melten sich vor dem von der Gestapo besetzten Kloster. Mit Steinen und Stöcken bewaffnet setzten sie sich der Gestapo zur Wehr. Einige Olper Bürger wurden verhaftet. Bis zum 21. Juni wurde das Pallot­ti­haus von Olper Bürgern umlagert.

Diese Aktion der Olper Bürger ist ein Ausdruck der Verbun­den­heit zu den Pallot­ti­nern und zeigt den großen Rück­halt der in der Bevöl­ke­rung in natio­nal­so­zia­lis­ti­scher Zeit an.