Maria Königin Scheda
Geschichte der Kapelle
Die Idee zum Bau einer Kapelle in Scheda keimte schon vor dem 1. Weltkrieg auf, wurde jedoch durch den Weltkrieg, spätere Inflation und den 2. Weltkrieg erst in den 1960er Jahren umgesetzt.
Als im Jahr 1965 Hubert Neu aus dem benachbarten Ort Beul den Auftrag bekam die Kapelle Maria Hilfe der Christen in Howald abzureißen, lebte der Traum von einer eigenen Kapelle wieder auf. Kurz darauf, im Jahr 1966 wurde ein Kapellenbauverein gegründet.
Mit materieller Unterstützung aus Sondern in Form von Ziegeln, Schalung, Bauholz und den alten Kirchenbänken der Kapelle in Howald konnte bereits 1967 auf einem zur Verfügung gestellten Grundstück der Grundstein gelegt werden und schließlich das Richtfest gefeiert werden. Durch die große Opferbereitschaft der Bevölkerung überhaupt erst ermöglicht, wurde am 31. Mai 1968 die Kapelle feierlich eingeweiht.
Beschreibung der Kapelle
In der Kapelle Maria Königin befindet sich eine besondere Kombination aus Tabernakel, Kreuz und einer Statue, die Maria als Königin mit dem Jesuskind auf dem Arm zeigt. An der goldgelb gestrichenen Wand hinter dem Altar befindet sich ein steinernes Kreuz mit breiten Balken aber recht kurzem Querbalken. Am Fuß des Kreuzes befindet sich der Tabernakel auf einer Marmorbank. Links des Tabernakels mit bunten Türen befindet sich das ewige Licht. Oberhalb des Tabernakels stehen zwei Kerzen auf Kerzenständern die auf kleinen Steinpodesten sitzen. Diese sind ebenfalls mit dem Kreuz verbunden.
Darüber befindet sich die Marienstatue. Maria hält in der rechten Hand ein Zepter; in der linken Hand trägt sie das Jesuskind. Sie ist mit einer goldenen Krone gekrönt. Ein Umhang fällt links und rechts von ihren Schultern herab. Oberhalb der Statue befindet sich eine große goldene Krone.
An der linken Stirnseite der Kapelle befindet sich eine Statue der Heiligen Elisabeth mit Rosen und
Krug. Auf der rechten Seite ist eine Statue des Heiligen Christophorus angebracht, der das Jesuskind auf seiner Schulter trägt..
Auf der Orgelbühne befindet sich eine elektrische Orgel der Firma Viscount.