Lourdes-Grotte Fili­al­ge­meinde St. Joseph Altenkleusheim

Lour­des­grotte

Warum ist die Lourdes-Grotte so wichtig für die Altenkleusheimer?
Die Lourdes-Grotte in Altenkle­us­heim gibt es seit 1913.
Der dama­lige Pfarr­vikar des Ortes Theodor Goebels wurde in Lourdes von einem Magen­leiden geheilt und ließ aus Dank­bar­keit in Altenkle­us­heim eine Mari­en­grotte nach dem südfran­zö­si­schen Vorbild errichten. Als Baustoff verwen­dete man Lava­schlacke aus der Nähe von Mayen in der Eifel. An beiden Innen­seiten des Grot­ten­bo­gens wurden Origi­nal­steine aus der Grotte von Lourdes eingelassen.
Zur Einwei­hung im Jahr 1913 kamen rund 6.000 Pilger aus nah und fern.
Auch heute kommen noch täglich Besu­cher zur Grotte, Dorf­be­wohner aber auch Menschen aus der Umge­bung und aus entfern­teren Orten.
Jähr­lich finden sich dort z.B. die Kolping­fa­milie Krom­bach ein, verschie­dene andere Kolping­fa­mi­lien und Gruppen der kfd (Katho­li­sche Frau­en­be­we­gung Deutsch­lands) aus dem Kreis Olpe. Diese Wall­fahrten zur Lourdes-Grotte in Altenkle­us­heim haben bereits Tradition.
Zu Ehren des Erbauers Vikar Theodor Goebels wird auch einmal im Jahr eine Wall­fahrt mit über­re­gio­naler Betei­li­gung durchgeführt.
Bei gutem Wetter finden an der Grotte Gottes­dienste und Andachten statt, z.B. an Palm­sonntag, Maian­dachten, Andachten der kfd für Fami­lien mit Kindern und Senioren, das Schützenhochamt.
Die Fahne des St. Josef-Schüt­zen­ver­eins ziert das Motiv der Lourdes-Grotte und zeigt die Verbun­den­heit des Vereins mit der Grotte.
Im Rahmen des Schüt­zen­festes und am Volks­trau­ertag findet an der Grotte die Gefal­le­nen­eh­rung statt.
Am Orts­ein­gang weist eine Hinweis­tafel mit Bild der Lourdes-Grotte auf das Bauwerk hin.
Die Lourdes-Grotte ist für viele Besu­cher nicht nur eine Stätte der Mari­en­ver­eh­rung und des Gebetes sondern auch ein Ort der Besin­nung und Begegnung.
Im Gespräch mit Besu­chern erfährt man, dass die Lourdes-Grotte für viele ein wich­tiger Anlauf­punkt in einer beson­deren Lebens­si­tua­tion ist. Hier wird Freude und Leid zur Mutter­gottes gebracht.
In den über 100 Jahren des Bestehens haben sich immer Menschen im Dorf gefunden, die sich um die Erhal­tung der Lourdes-Grotte geküm­mert haben.
Während des Jahres wird die Pflege und Instand­hal­tung der Grotte und des sie umge­benden Berei­ches sowie der Blumen­schmuck von Dorf­be­woh­nern ehren­amt­lich übernommen.
Den Weg zur Grotte in Altenkle­us­heim finden aber nicht nur Pilger sondern auch viele Wanderer und Radfahrer. Ausge­zeich­nete Wander­wege wie der Olper Klos­terweg (IVV-Rund­wan­derweg 4 Olpe-Biggesee) und ein Radweg ins nahe­ge­le­gene Sieger­land führen dort vorbei.

Ehrenmal an der Lourdes-Grotte

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