Fili­al­ge­meinde St. Joseph Altenkleusheim

Von der Kapelle zur Kirche

Im Oktober 1718 wurde die vom Meister Simon von Ottfingen erbaute Kapelle zu Altenkle­us­heim “gehoben”, d. h. aufge­richtet, zu Ehren von Jesus, Maria und Joseph. Patron sollte der hl. Joseph sein. Die Einwohner von Altenkle­us­heim gaben den Hand­wer­kern die Kost und Schlaf­statt und lieferten Dach­stroh und Lehm. Am 22. März 1721 wurde der Altar gesetzt und das Türschloß ange­bracht. Zu dieser Zeit war Pastor Alter­auge Pfarrer in Neuenkleusheim.

Wahr­schein­lich wurde anfangs in der Kapelle nur gele­gent­lich die hl. Messe gelesen. Als nach der Fran­zö­si­schen Revo­lu­tion von 1789 viele Geist­liche aus Frank­reich in das rechts­rhei­ni­sche Gebiet flohen, bean­tragte Altenkle­us­heim eine eigene Messe. Das wurde von der geist­li­chen Behörde unter einschrän­kenden Bedin­gungen am 15. Januar 1798 geneh­migt, wie es zwei Jahre vorher schon Rehring­hausen zuge­standen war. Aber schon nach zwei oder drei Jahren kehrte der Emigrant von Altenkle­us­heim nach Frank­reich zurück. Aufgrund eines Antrages beim Gene­ral­vi­ka­riat zu Deutz erhielt Altenkle­us­heim für kurze Zeit den Seel­sorger Lambert.….mehr Infos zur Geschichte der St. Joseph Kirche gibt es auf Altenkleusheim.de.

Im Altar­raum befinden sich ein Glas­fenster zu Ehren Mariens und eines zu Ehren Jesu.

Quel­len­an­gabe

Alle Bilder der Kirche: Mario Tigges Olpe

Fotos von den Fens­tern: Simon Rademacher

Text­quelle: Olpe. Geschichte von Stadt und Land, Heraus­ge­geben im Auftrag der Kreis­stadt Olpe von Josef Wermert. Stadt­ar­chiv Olpe, Band 4,1. Bild- und Doku­men­tar­band, Olpe 2018