Gedanken zum Tag – 18. Februar 2026 – Aschermittwoch

18. Feb. 2026

„Bitte wenden, bitte wenden!“

Wer kennt es nicht, dieses „Bitte wenden, bitte wenden“ von unseren Navi­ga­ti­ons­ge­räten und Handy-Apps, wenn wir nicht den Weg nehmen, der uns vorge­schlagen wird. Wir sind nur kurz unauf­merksam und schon folgen wir der Weisungen nicht. Norma­ler­weise achten wir genau auf diese Hilfs­mittel – ohne lange nach­zu­denken. Wir vertrauen ihnen, beson­ders wenn wir in einer Region oder Stadt sind, in der wir uns nicht auskennen.

An Ascher­mitt­woch wird uns eben­falls solch ein Signal gesetzt. Wir erhalten das Asche­kreuz und die Zusage „Bekehrt Euch und glaubt an das Evangelium.“

Wie das „Bitte wenden“, erin­nert mich das „Bekehrt Euch“ daran, dass ich nochmal schauen sollte, ob ich auf dem rich­tigen Weg zum Ziel bin – zu einem gelun­genen Leben.

Der Ascher­mitt­woch und die Fasten­zeit laden mich ein, auf das „Bitte wenden“ zu hören. Das Evan­ge­lium kann mir Orien­tie­rung geben, wenn ich darin lese, meine Wege daran ausrichte. So wachsen mein Glauben und Vertrauen, dass Gott es ist, der mit mir unter­wegs ist und mir Leben in Fülle schenken will.

„Bitte wenden“ ein Reminder in der Fasten­zeit? Ich werde immer wieder daran denken, wenn ich mein Navi einschalte.

Sr. Vero­nika Fricke, osf
(Konvent San Damiano)

 

Noch ein Hinweis in eigener Sache:

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