„Bitte wenden, bitte wenden!“
Wer kennt es nicht, dieses „Bitte wenden, bitte wenden“ von unseren Navigationsgeräten und Handy-Apps, wenn wir nicht den Weg nehmen, der uns vorgeschlagen wird. Wir sind nur kurz unaufmerksam und schon folgen wir der Weisungen nicht. Normalerweise achten wir genau auf diese Hilfsmittel – ohne lange nachzudenken. Wir vertrauen ihnen, besonders wenn wir in einer Region oder Stadt sind, in der wir uns nicht auskennen.
An Aschermittwoch wird uns ebenfalls solch ein Signal gesetzt. Wir erhalten das Aschekreuz und die Zusage „Bekehrt Euch und glaubt an das Evangelium.“
Wie das „Bitte wenden“, erinnert mich das „Bekehrt Euch“ daran, dass ich nochmal schauen sollte, ob ich auf dem richtigen Weg zum Ziel bin – zu einem gelungenen Leben.
Der Aschermittwoch und die Fastenzeit laden mich ein, auf das „Bitte wenden“ zu hören. Das Evangelium kann mir Orientierung geben, wenn ich darin lese, meine Wege daran ausrichte. So wachsen mein Glauben und Vertrauen, dass Gott es ist, der mit mir unterwegs ist und mir Leben in Fülle schenken will.
„Bitte wenden“ ein Reminder in der Fastenzeit? Ich werde immer wieder daran denken, wenn ich mein Navi einschalte.
Sr. Veronika Fricke, osf
(Konvent San Damiano)
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