Umbau der Tages­stätte St. Marien in ein barrie­re­freies Treffpunktzentrum

10. Apr. 2021

Im Jahr 2018 wurden die Räume des Pfarr­zen­trums der Gemeinde St. Mariä Himmel­fahrt in der Günse­straße 8 in Olpe, zu Gunsten der Erwei­te­rung des in dem glei­chen Gebäude befind­li­chen Kindergartens/Familienzentrums aufge­geben, um der stei­genden Nach­frage nach Kinder­gar­ten­plätzen nach­zu­kommen. Dort sind nun über zwei Etagen fünf Gruppen unter­ge­bracht. Mit Aufgabe der Räum­lich­keiten müssen nun adäquate Ersatz­räume für die Kinder‑, Jugend- und Erwach­se­nen­ar­beit geschaffen werden. Zwischen der Kirche und dem Pfarr­haus befinden sich die aus der Tradi­tion benannte ‚Alten­ta­ges­stätte‘ sowie die Büro­räume der Gemein­de­re­fe­renten. Im Zuge der Errich­tung des Pasto­ralen Raumes Olpe gibt es die Vorgabe der Diözese Pader­born, dass das haupt­amt­liche Team an einem Ort seine Büro­räume haben soll – in diesem Fall ‚Auf der Mauer‘.

Bereits vor dem Umzug der Gemein­de­re­fe­renten ging der Kirchen­vor­stand von St. Marien, im vergan­genen Jahr unter Einbin­dung der pfarr­ge­meind­li­chen Gruppen (Pfarr­ge­mein­de­aus­schuss, Kfd, Caritas, Jugend) an die Planung, die Räume zwischen der Kirche und dem Pfarr­haus neu zu gestalten. Das Archi­tek­tur­büro Stefan Göckler ist mit der Baupla­nung und ‑ausfüh­rung beauf­tragt und ein kompe­tenter Ansprech­partner für die Gemeinde. Die Bauge­neh­mi­gungs­phase zog sich auch coro­nabe­dingt bis Februar diesen Jahres hin. In dieser Woche beginnen nun die Umbau­ar­beiten. Die Arbeiten teilen sich in drei Bereiche auf. Zum einen wird die bisher überaus groß­zügig dimen­sio­nierte Sakristei um ein Drittel verklei­nert. Der dadurch gewon­nene Raum wird der Tages­stätte zuge­ordnet. Als sicht­bare Verän­de­rung wird der Eingangs­be­reich zur Tages­stätte abge­bro­chen und durch einen Anbau in Form eines Kubus als gestal­te­ri­scher Kontra­punkt zur bestehenden Fassade errichtet. In diesem Kubus werden die Trep­penauf- und ‑abgänge sein und als Bauauf­lage (barrie­re­frei) eine Aufzugs­an­lage errichtet.

Die zweite deut­lich sicht­bare Verän­de­rung ist im ersten Stock­werk die Errich­tung einer Balkon­an­lage auf der Rück­seite des Gebäudes entlang des Günse­ba­ches vorge­sehen. Mit boden­tiefen Fens­tern werden die Räume multi­funk­tional und licht­durch­flutet sein. Die sich im Unter­ge­schoß befind­li­chen Räume werden eben­falls saniert, so dass dort weitere Gele­gen­heiten für die Treff­punkt- und Gremi­en­ar­beit entste­henden. Neben der Bezu­schus­sung durch die Diözese Pader­born freut sich die Gemeinde, dass der Kreis Olpe seine Unter­stüt­zung zuge­si­chert hat. Eben­falls gibt es einen Zuschuss von Seiten der Aktion Mensch. Fertig­stel­lung des Projektes ist für Ende September diesen Jahres geplant.

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