Studie zum Miss­brauch im Erzbistum Pader­born erscheint am 12. März 2026

19. Feb. 2026

Liebe Gemein­de­mit­glieder,

am 12. März 2026 veröf­fent­licht die Univer­sität Pader­born die unab­hän­gige Studie zum Miss­brauch im Erzbistum Pader­born. Die Ergeb­nisse der Studie werden auch Sie womög­lich emotional belasten – im Rahmen Ihres kirch­li­chen Enga­ge­ments oder auch im privaten Umfeld. Es ist uns wichtig, Sie mit den Studi­en­ergeb­nissen nicht allein zu lassen. Deshalb finden Sie an dieser Stelle einen ersten Über­blick über die Ausein­an­der­set­zung des Erzbis­tums Pader­born mit der Studie.

Ein Forschungs­team vom Lehr­stuhl für Kirchen­ge­schichte und Reli­gi­ons­ge­schichte an der Univer­sität Pader­born hat die unab­hän­gige Studie seit 2019 erar­beitet. Unter­sucht wurden die Amts­zeiten der Erzbi­schöfe Lorenz Jaeger und Johannes Joachim Degen­hardt (1941–2002). Ein Groß­teil der bekannten Miss­brauchs­fälle im Erzbistum Pader­born fällt in diesen Zeit­raum. 2023 wurde die kirchen­his­to­ri­sche Studie um die Amts­zeit von Erzbi­schof em. Hans-Josef Becker (2003–2022) erwei­tert – die Ergeb­nisse dieses Teil­pro­jekts werden voraus­sicht­lich 2027 veröffentlicht.

Am Tag nach der Präsen­ta­tion durch die Univer­sität wird das Erzbistum Pader­born am Freitag, 13. März 2026, um 11.30 Uhr die Studie auf einer Pres­se­kon­fe­renz gemeinsam mit der Unab­hän­gigen Betrof­fe­nen­ver­tre­tung einordnen. Sie können die Pres­se­kon­fe­renz via Live-Stream mitver­folgen – den Zugangs­link finden Sie am 13. März auf erzbistum-paderborn.de.

In den Tagen nach der Veröf­fent­li­chung der Studie wird es drei regio­nale Veran­stal­tungen geben, zu denen auch Sie herz­lich einge­laden sind. Die Bistums­lei­tung, der Inter­ven­ti­ons­be­auf­tragte Thomas Wend­land sowie Mitglieder der Betrof­fe­nen­ver­tre­tung gehen dort mit allen Inter­es­sierten in den Dialog:

  • Sonntag, 15. März 2026, 18 Uhr, Dort­mund (Kongress­zen­trum, Goldsaal)
  • Montag, 16. März 2026, 19 Uhr, Schmal­len­berg (Stadt­halle, Großer Saal)
  • Dienstag, 17. März 2026, 19 Uhr, Rheda-Wieden­brück (A2 Forum, Kleiner Festsaal).

Auf der Website des Erzbis­tums Pader­born finden Sie auf den Themen­seiten unter www.erzbistum-paderborn.de/aufarbeitung weiter­füh­rende Infor­ma­tionen zur unab­hän­gigen Aufar­bei­tung sowie Ansprech­stellen, Bera­tungs- und Hilfs­an­ge­bote für Betrof­fene von sexua­li­sierter Gewalt. Ab Ende Februar ist die Broschüre „Infor­ma­tionen zum Umgang mit und zur Aufar­bei­tung von sexu­ellem Miss­brauch im Erzbistum Pader­born“ gedruckt und digital verfügbar – sie kann schon jetzt im Shop des Erzbis­tums vorbe­stellt werden (https://shop.erzbistum-paderborn.de/). Die Broschüre bietet einen kompakten Über­blick zum Thema und ermög­licht über QR-Codes eine Vertie­fung auf den Themenseiten.

Wir hoffen, dass Sie mit diesen ersten Infor­ma­tionen gut auf die Veröf­fent­li­chung der Studie am 12. März zugehen können. Wenn Sie unsi­cher sind oder Fragen haben, kommen Sie gern auf das Präven­ti­ons­team des PR Olpe-Drol­s­hagen zu.

Viele Grüße

Pfarrer Johannes Hammer, Sabine Epe, Pastor Fried­helm Rüsche, Duygu Kücük­bicakci

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