Liebe Mitmenschen,
in den vor uns liegenden Tagen und Wochen auf Ostern hin gibt es viele geistliche Angebote. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie dieser besonderen Zeit ein Gesicht geben wollen. Es geht dabei nicht nur um Verzicht, sondern um die Frage: Wie sieht meine persönliche Beziehung zu Gott aus?
Der Fastenwegweiser „wandeln“* vergleicht die Fastenzeit mit einem PILGERWEG. Das bedeutet: Wir sind unterwegs auf ein Ziel hin. Wie bei jedem Weg gibt es da innere und äußere Bewegungen, Hindernisse (wie z.B. den Alltagstrott), Höhen und Tiefen, Begegnungen, Erfahrungen, …
Eine schwedische Pilgertheologie prägte für die sieben Fastenwochen sieben Schlüsselworte* als unterstützende Werte beim derartigen Unterwegssein:
Einfachheit, Unbekümmertheit, Teilen, Stille, Freiheit, Langsamkeit und Spiritualität.
Um sich auf eine Art „Fastenpilgerweg“ einzulassen, braucht es – wie beim Wandern – immer wieder Impulse, die das Durchhalten erleichtern.
Dazu fällt mir ein Lied aus dem Gotteslob (Nr. 791) ein, das Mutmachercharakter hat:
VERTRAUT DEN NEUEN WEGEN!
Oder der Kehrvers eines Liedes aus „Troubadour für Gott“:
Den Weg wollen wir gehen.
Die Liebe geht mit uns auf dem langen und steinigen Weg, auf dem weiten und unbequemen Weg, auf dem Weg, der die Mühe lohnt!
Mit diesen Hilfen lässt sich das Unterwegssein zum Fest der Auferstehung innerlich und äußerlich gestalten!
Dabei wünsche ich uns allen viele gute Erfahrungen!
(*Andere Zeiten e.V.)
Veronika Rademacher
(Gemeinde St. Martinus)
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