Gedanken zum Tag – 28. Januar 2026 – Mitt­woch der 3. Woche im Jahres­kreis – Hl. Thomas von Aquin

28. Jan. 2026

Fest des Hl. Thomas von Aquin

In der kürz­lich zu Ende gegan­genen Weih­nachts­zeit finden wir im Gotteslob unmit­telbar unter dem Gemein­de­lied „Menschen, die ihr wart verloren“ ein Zitat des Hl. Thomas von Aquin: „Lieben heißt, jemandem Gutes wollen“.

Ich finde, dies spie­gelt die Weih­nachts­bot­schaft beson­ders tref­fend wider: Gott wird Mensch, um uns zu erlösen. So vertont schon Johann Sebas­tian Bach in seinem Weih­nachts­ora­to­rium den Choral „Wie soll ich dich empfangen“ mit der Melodie des Passi­ons­liedes „O, Haupt voll Blut und Wunden“ und drückt damit bereits in der Geburt die Erlö­sung durch das Pascha-Myste­rium aus.

Nach Ostern und Himmel­fahrt feiern wir das Fest Fron­leichnam mit großen Prozes­sionen, die durch unsere Musik­ka­pellen stets feier­lich begleitet werden. Die meisten der dort gesun­genen Lieder, wie „Deinem Heiland, deinem Lehrer“ oder das „Pange lingua“ stammen aus der Feder von Thomas von Aquin. In diesen Texten drückt er genau das aus, was er unter Gottes Liebe versteht: Gott liebt, indem er uns das höchste Gut will und es uns gibt.

Ich wünsche Ihnen am heutigen Fest des Hl. Thomas von Aquin, dass die Weih­nachts­freude in der Eucha­ristie – nicht zuletzt durch seine Gesänge – erlebbar bleibt.

Thomas Grütz
(Orga­nist an St. Clemens Drolshagen)

Zum Beitrags­bild:
Thomas von Aquin (postumes Gemälde von Carlo Crivelli, 1476) aus Wikipedia

 

 

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