Advents­kon­zert der beson­deren Art am 4. Advents­sonntag in St. Clemens Drolshagen

15. Dez. 2025

Chor an Sankt Clemens und Quar­tett­verein „Die zwölf Räuber“ laden ein zu einer musi­ka­li­schen Wande­rung von Naza­reth nach Bethlehem

Zu einem beson­deren Advents­kon­zert laden der Chor an Sankt Clemens und der Quar­tett­verein Hüns­born, besser bekannt als „Die zwölf Räuber“, am 4. Advents­sonntag, dem 21. Dezember 2025, in die beheizte und stim­mungs­voll beleuch­tete Pfarr­kirche Sankt Clemens in Drol­s­hagen ein. Beson­ders ist das Konzert deshalb, weil es wie eine musi­ka­li­sche Wande­rung zu den Orten des bibli­schen Gesche­hens im Advent und zu Weih­nachten führt. Dafür haben Gisela Ries-Suddowe, die Leiterin des Drol­s­ha­gener Kirchen­chores, und Thomas Grütz, Diri­gent des Hüns­borner Quar­tett­ver­eins, sowohl anspruchs­volle Gesänge aus allen Stil­epo­chen der Klassik als auch popu­läre Kirchen­lieder ausgewählt.

Begin­nend mit dem „Ave Maria“ von Jacob Arca­delt (1507–1568) , das die Verkün­di­gung der Mensch­wer­dung Christi durch den Erzengel Gabriel an eine junge Frau in Naza­reth zum Thema hat, führt das Lied­pro­gramm weiter in das Berg­land Judäas, wo es zur Heim­su­chung, der Begeg­nung der beiden schwan­geren Frauen, Maria und Elisa­beth, kommt und der Lobpreis Mariens, das „Magni­ficat anima mea“, hier in einer deutsch­spra­chigen Version von Alan Wilson (* 1947), erklingt. Die heran­na­hende Ankunft Jesu, die Kern­bot­schaft der Advents­zeit also (Advent bedeutet Ankunft), wird mit den präch­tigen Chor­sätzen „Machet die Tore weit“ von Andreas Hammer­schmidt (1611–1675) und dem bekannten „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von Johann Sebas­tian Bach (1685–1750) musi­ka­lisch dargestellt.

Die Geburt des Kindes in einem Stall in Beth­lehem inter­pre­tieren die beiden Chöre im Wechsel mithilfe des roman­ti­schen Chor­satzes „In the bleak midwinter“ von Gustav Holst (1874–1934), dem bis in das 16. Jahr­hun­dert zurück­rei­chenden Kirchen­lied „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ im Satz von Michael Prae­to­rius (1571–1621), dem Hirten­ge­sang „Tran­seamus usque Betlehem“ von Josef Schnabel (1767–1831), dem volks­tüm­li­chen „Trom­mel­lied“ und dem epischen „Angels‘ Carol“ (Engelsruf) aus der Feder von Sir John Rutter (*1945).

Der „Epiphanie“, der Erschei­nung Christi unter den Menschen, die mit der Ankunft und Ehrerbie­tung der Weisen an der Krippe als der Höhe­punkt des Weih­nachts­ge­sche­hens gilt, wird mit dem Wech­sel­ge­sang „Drei Könige wandern – Wie schön leuchtet der Morgen­stern“ des Mainzer Kompo­nisten Peter Corne­lius (1824–1874) Rech­nung getragen. Zwischen den Chor­ge­sängen inter­pre­tieren Thomas Grütz und Gisela Ries-Sudowe Orgel­werke von Luois Marchand (1669–1732) und Louis-Nicolas Cléram­bault (1676–1749), bei denen beide Orgeln der Sankt-Clemens­kirche gleich­zeitig zum Klingen gebracht werden.

Aber auch alle Besu­che­rinnen und Besu­cher dieses außer­ge­wöhn­li­chen Konzerts sind einge­laden mitzu­singen, wenn nämlich die beliebten Kirchen­lieder „Macht hoch die Tür“ und „Nun freut Euch Ihr Christen“ ange­stimmt werden. 

Beginn des Konzerts ist um 18:00 Uhr, der Eintritt ist frei, um eine Spende wird an den Ausgängen gebeten.

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