Marienbildstock aus Dank der Dumicker Bevölkerung
Geht man den Weg An der Ekert in Dumicke hoch oder den Weg längs des Friedhofs in Dumicke weiter Richtung Listertalsperre, dann steht dort ein Marienbildstock. Er wurde im Sommer 1945 von Dumickern errichtet, da sie dankbar waren, dass der 2. Weltkrieg keine Kriegsschäden im Ort Dumicke hinterlassen hat. Der Bildstock wurde bereits am 15. August 1945 eingeweiht, an dem die Kirche den Tag Mariä Himmelfahrt feiert. Das Mariebild der Dreimal Wunderbaren Mutter — Mater ter admirabilis (MTA) wurde in einer feierlichen Prozession an die Stelle gebracht. Der erste Bildstock bestand aus einer einfachen Holzbauweise.
Diese hielt jedoch nur wenige Jahre dem Sauerländer Wetter stand, sodass bereits 1948 Robert Fernholz und ein Herr Halbfas aus Germinghausen einen neuen Bildstock in massiver Bauweise errichteten. Das ursprüngliche Marienbild wurde durch eine Schnitzarbeit des Frater bergmann aus Rhode ersetzt. Am 15. August 1951 wurde der neue Bildstock durch Pater Meister wieder eingesegnet.
Der Bildstock besteht aus einer bemalten Holztafel, die die Dreimal-wunderbare-Mutter von Schönstatt zeigt, die über dem Dorft Dumicke thront. Die Holztafel ist nicht einfach flach, sondern Häuser, Marienfigur mit Jesus im Arm sowie Berge und Bäume wurden kunstvoll und mit viel Arbeit und Mühe ausgeschnitzt. Die Tafel findet sich in einem aus Bruchsteinen gemauertem kleinen Häuschen, das durch ein schmiedeeisernes Tor vor Vandalismus und Diebstahl gesichert ist. Sowohl die Tafel als auch die Öffnung des Bildstocks haben am oberen Ende eine Rundung. Ein Spitzdach schützt das Häuschen. Das Dach ist mit Schiefer eingedeckt. Ein Kopfsteinpflasterweg führt zum Bildstock hin.
Auf der linken Seite des Bildstocks befindet sich eine Tafel mit der Geschichte zum Bildstock. Auf der Tafel steht auch der Spruch “Ein Diener Mariens geht nie zu Grunde”.